Wassermiben unterscheiden sich in 2 große Gruppen, die Süßwassermilben (Hydrachnellae) und die Meeresmilben (Halacaridae). Es gibt mehrere tausend Arten aus 47 Familien.Die Entwicklung beginnt mit der Eiablage über Larven, Nymphen bis zu den adulten Tieren. Die Larven haben nur sechs Beine und sind meist parasitisch auf verschiedenen Insektenarten zu finden. Die Nymphen und Adulten haben acht Beine und leben meist frei im Wasser. Die meisten Formen in Stillgewässern haben Schwimmhaare an den Beinen, Arten in Fließgewässern sind meist ohne Schwimmhaare.


 

Eylais hamata, Eier

Atractides nodipalpis, Larven am Abdomen von Polypedilum convictum

Sperchon clupeifer, Larve 


 

Sperchon brevirostris, Nymphe

Arrenurus globator, Männchen

Arrenurus globator, Weibchen


Sie leben in Still- und Fließgewässern (Hydrachnellae)......


 

 

Seen, Teiche und Tümpel, temporäre Kleingewässer, typische Arten sind z.B.:

die meisten Arten der Gattungen Arrenurus, Eylais, Limnesia, Neumania, Parathyas, Piona, Unionicola

Grundwasser mit Arten aus den Gattungen:

Barbaxonella, Chelomideopsis, Frontipodopsis, Soldanellonyx, Stygohydracarus, Stygomomonia, Stygothrombium, Pseudotorrenticola, Wandesia u.a.


 
 

Quellen mit typischen Arten wie z.B.:

Arrenurus fontinalis, Hygrobates norvegicus, Lebertia (Mixolebertia), Ljania bipapillata, Xystonotus willmanni, Parathyas palustris, Sperchon- Arten (longissimus, mutilus, resupinus, squamosus, thienemanni), Tiphys latipes

 

Bäche mit vielen Arten der Gattungen:

Atractides, Hygrobates, Lebertia, Monatractides, Partnunia, Protzia, die meisten Sperchon- Arten und Torrenticola

 

Flüsse u.a. mit etlichen Arten der Gattungen:

Atractides, Aturus, Hygrobates, Lebertia (Pilolebertia), Mideopsis roztoczensis, Monatractides, Protzia, Pseudotorrenticola, Sperchon und Torrenticola


 .......und im Meer (Halacaridae), die meisten in der Zone zwischen Ebbe und Flut